One Billion Rising Austria

AGENDA ARCHIV

TERMINE / BERICHTE

OBRA kontrovers: Beteiligung an der Langen Nacht der Kirchen 2019

Am 24. Mai 2019 beteiligt sich unsere Obfrau Aiko Kazuko Kurosaki an einer Podiumsdiskussion bei der Langen Nacht der Kirchen. Gastgeberin ist die altkatholische Kirche St. Salvator im 1. Wiener Gemeindebezirk. Diskutiert wird ab 20 Uhr zum Thema ‚#thursdaysinblack – Gegen Gewalt an Frauen‘.

Neben der OBRA-Obfrau wird auch Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), Abgeordnete zum Nationalrat, am Podium sprechen. Die Moderation hat Regina Augustin, Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, inne.

Die Lange Nacht der Kirchen 2019
#thursdaysinblack – Gegen Gewalt an Frauen: Podiumsgespräch
24. Mai 2019 – 20 bis 21 Uhr
Altkatholische Kirche St. Salvator
Wipplinger Straße 6
1010 Wien

OBRA-Obfrau Aiko Kazuko Kurosaki spricht bei der Langen Nacht der Kirchen 2019 gegen Gewalt an Frauen. Grafik: www.langenachtderkirchen.at

Link zur Veranstaltung: https://www.langenachtderkirchen.at/termin/thursdaysinblack-gegen-gewalt-an-frauen-2/

OBRA gegen Gewalt an Frauen mit Behinderung 2019

Weil’s so schön war, gleich noch einmal: OBRA zeigt in Kooperation mit DanceAbility zum dritten Mal seine mixed-ability Version von ‚Break the Chain‘. Die Aufführung ist am Donnerstag, 23. Mai 2019 um 12:45 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus zu sehen. Wir unterstützen damit die Tagung ‚Gemeinsam stark – gegen Gewalt an Frauen mit Behinderung‘. Veranstalterinnen sind der Verein Ninlil und der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser.

Eingebettet wird die mixed-ability Version von ‚Break the Chain‘ wie schon bei One Billion Rising Vienna am 14. Februar und am Weltfrauen*tag, dem 8. März, in eine performative Installation im öffentlichen Raum: Rote Schuhe – hohe, flache, sportliche, elegante usw. – stehen für die vielen Formen von Gewalt an Frauen* aller Alters-, Bildungs- und Ability-Schichten.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Das Albert-Schweitzer-Haus ist barrierefrei zugänglich.

Alle sind eingeladen mitzutanzen! Wir proben gemeinsam für den Auftritt bei der Tagung ‚Gemeinsam stark‘ am
Montag, 20. Mai, von 19 bis 21 Uhr
im Albert-Schweitzer-Haus
4. Stock, „Kapelle“
Garnisongasse 14-16 / Schwarzspanierstraße 13
1090 Wien

OBRA bei der Tagung Gemeinsam stark – gegen Gewalt an Frauen mit Behinderung
Albert-Schweitzer-Haus
Garnisongasse 14-16 / Schwarzspanierstraße 13
1090 Wien
Donnerstag, 23. Mai 2019, 9 bis 13 Uhr

OBRA zeigt bei der Tagung ‚Gemeinsam stark – gegen Gewalt an Frauen mit Behinderung‘ seine bewährte performative Installation im öffentlichen Raum und den Tanz in Kooperation mit DanceAbility. Foto: Christopher Glanzl

Weiterführende Informationen:
Zum Programm der Tagung: http://www.ninlil.at/kraftwerk/gemeinsam-stark.html
Der Verein Ninlil, Empowerment und Beratung für Frauen mit Behinderung: http://www.ninlil.at/
Die Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF), Information und Schutz bei sexualisierter Gewalt: https://www.aoef.at/
DanceAbility, Verein für mixed-ability in allen Lebensbereichen: http://www.danceability.at/

OBRA für Solidarität, Ökologie und Lebensstil 2019

SOL – Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil feiert in diesem Jahr 40-jähriges Vereins-Bestehen. – Und OBRA feiert mit: Unsere Obfrau Aiko Kazuko Kurosaki beteiligt sich am Freitag, 17. Mai, im Markhof am Arbeitskreis B2: Kunst und Aktivismus – Performance, Demos, Aktionen im öffentlichen Raum. Der Arbeitskreis B2 findet von 16.20 bis 18.20 Uhr statt.

SOL versammelt und motiviert Menschen zum nachhaltigen Wandel unserer Gesellschaft. Seien auch Sie dabei: Das SOL-Symposium findet von 17. bis 18. Mai 2019 am Wiener Markhof (nahe U3 Schlachthausgasse) statt.

Eckdaten
SOL-Symposium 2019
MARKHOF
Markhofgasse 19
1030 Wien
Freitag, 17. Mai 2019 – 9.00 Uhr – open end
Samstag, 18. Mai 2019 – 8.45 Uhr – 15.15 Uhr

Aiko Kazuko Kurosaki beteiligt sich am Arbeitskreis Kunst und Aktivismus des SOL-Symposiums. Grafik: Verein SOL – Solidarität, Ökologie und Lebensstil

Anmeldung erbeten! symposium@nachhaltig.at 
oder telefonisch bei Jerome Ecker +43 699 10662590
Alle Details zur Veranstaltung: https://nachhaltig.at/symposium/
Das SOL-Symposium auf Facebook: https://www.facebook.com/events/2245530355503866

OBRA-Obfrau beim Participatory Arts Panel in Linz 2019

Am Mittwoch, 17. April 2019, spricht OBRA-Obfrau Aiko Kazuko Kurosaki beim Diskussionsforum des Participatory Arts Panel in Linz.

Sie gilt als Expertin zum Wirkungskreis der darstellenden Künste und gibt lebendiges Beispiel des vielfältigen Anwendungsspektrums derselben. Jede/r ist herzlich eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern auch kräftig mitzureden!

Das Diskussionsforum mit Aiko Kazuko Kurosaki und anderen Kunstschaffenden beginnt am 17. April um 19 Uhr unter dem Titel ‚Die Kunst der Beteiligung‘.

Die Eckdaten
Participatory Arts Panel: Diskussionsforum ‚Die Kunst der Beteiligung‘
Mittwoch, 17. April 2019, 19 – 22 Uhr
Veranstaltungsort
Schule des Ungehorsams

Peter-Behrens-Platz 7-10
Stiege B – C, 1. Stock
4020 Linz

Zum Facebook-Event des Participatory Arts Panel: https://www.facebook.com/events/266878690647041/
Informationen über die Schule des Ungehorsams: https://www.schuledesungehorsams.at/

OBRA am Weltfrauen*tag 2019

Die Kunstinstallation als Performanceraum für OBRA in Kooperation mit DanceAbility mit der inklusiven Version vom „Break the Chain“, welches in einer Workshopsreihe mit DanceAbility unter der künstlerischen Leitung von Aiko Kazuko Kurosaki speziell für OBR-Vienna 2019 entwickelt wurde, wird als Beitrag von OBRA zum Weltfrauen*tag nochmals am Platz der Menschenrechte gezeigt und performt werden.
Die Installation und die Performance funktioniert partizipativ, improvisativ und interaktiv – daher ist jederzeitiges Einsteigen möglich!
Die nächsten Proben:
Montag, 25. Februar 2019, 19 – 21 Uhr, Kinderatelier Wien, Neubaugürtel 10, 1150 Wien
Montag, 4. März 2019, 18:30 – 21 Uhr, Albert-Schweitzer-Haus, Kapelle/4.Stock, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

Erfahre mehr über DanceAbility: http://www.danceability.at/

Am Weltfrauen*tag performt OBRA am Platz der Menschenrechte in Kooperation mit DanceAbility. Foto: Christopher Glanzl

„Schampus-Party“ von fungke-Kunstkollektiv in Kooperation mit ega: frauen im zentrum und OBRA 2019

Die Uraufführung fand am 14. Februar 2019 als Kooperation von ega: frauen im zentrum und One Billion Rising Austria statt und die Premierenfeier war zugleich Afterparty von One Billion Rising Vienna 2019.
Da die Teilnehmer*innen am OBR-Vienna 2019 keine Gelegenheit hatten, sich das Stück anzusehen, weil es schon zuvor ausverkauft war, geht die Kooperation noch weiter und wir bekommen den Eintritt am 27. Februar zum Kolleg*innenpreis! Bitte bei der Reservierung OBRA angeben.
Bitte zu beachten: das ega ist zwar barrierefrei, aber das Stück ein Stationentheater ist, sind leider nur die Szenen im Erdgeschoß für Rollstuhlfahrer*innen möglich zu sehen.

Schampus-Party
fungke-Kunstkollektiv
von Katharina Dungl und Ensemble
Mittwoch, 27. Februar 2019, 19.30 Uhr
Ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Mehr Infos zum Stück auf der Webseite von ega: http://ega.or.at/schampus-party-urauffuehrung-14-02-2019-19-30h/
http://fungke.at/productions/schampus-party
https://www.facebook.com/events/2016268265153948/

Am 27. Februar 2019 steigt eine weitere „Schampus-Party“ im ega: frauen im zentrum. Quelle: ega.or.at / Foto: Rainer Kriesch

Interaktive Installation bei OBR-Vienna 2019

mit DanceAbility eine gemeinsam erarbeitete und neue Choreografie zu dem Song „Break the Chain“. Diese ist eingebettet in einer künstlerisch performativen Installation im öffentlichen Raum, die parallel zu der Kundgebung stattfinden wird.

DanceAbility – ebenso eine weltweite Bewegung für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen –  eine Sichtbarkeit und Stimme zu geben ist enorm wichtig, weil Frauen* mit Behinderung ein 4-fach höheres Risiko tragen müssen, Gewalt und Missbrauch zu erleben.

Künstler*innen wie Maren Rahmann und Crackthefiresister beteiligen sich an diesem Projekt.

Die Installation ist interaktiv und partizipativ – wer Mädchen*- oder Frauen*schuhe übrig hat, bitte mitbringen! Vielen Dank an Carla Wien für den Grundstock an Schuhen!

Weitere Künstler*innen, die heuer OBR-Vienna 2019 mitwirken sind Larissa BreiteneggerEsRAP, Natalia HurstKitana Project und limetta lichterloh.

 

Foto © Petra Paul

Auftakt OBR-Vienna 2019: Vernissage eigenART II

Den diesjährigen Auftakt zu One Billion Rising Vienna macht die Vernissage

eigenART II
curated by Petra M. Springer

Dienstag, 12.02.2019, 19:00 Uhr
• Begrüßung von Dr.in Anna Babka und Mag.a Ursula Berner mit einleitenden Worten der Kuratorin
Aiko Kazuko Kurosaki | Petra Paul: STAND-IN for OBRA – The Performance

Finissage: Mittwoch, 27.03.2019, 19:00
Performance: Vivian Crespo Zurita

Grüne Galerie 7, Hermanngasse 25, 1070 Wien | Kuratiert von Anna Babka & Ursula Berner

Mitwirkende:
Ophira Avisar • Amelita Bradu • Kati Bruder • Magaly Cureau • Ewa Dziedzic • Anneliese Erdemgil-Brandstätter • Sarah Fellner • Veronika Junger • Sophie Krüger • Aiko Kazuko Kurosaki • Sara Merec • Martina Mina • Martina Montecuccoli • Doris Neidl • Petra Paul • Petra Röbl • Sabine Schwaighofer • Abigail Stern • Julia Überreiter • Valerie Villena • Judith
Wagner • Vivian Crespo Zurita

 

Aktion am 24.1.2019 für ein Ende der Gewalt an Frauen*

2018 sind 41 Frauen* in Österreich – viele von ihnen von ihren (Ex-)Partnern – ermordet worden. 5 Frauen* wurden in den ersten Wochen des Jahres 2019 getötet.  Eine von 5 Frauen* ist von häuslicher Gewalt betroffen, das ist eine unglaubliche Zahl von 866.000 Betroffenen. Gemeinsam wollen wir anlässlich dieser erschreckenden Zahlen erneut ein Zeichen setzen, gegen diese Gewalt und für ein Österreich, in dem jede Frau*, jedes Mädchen sicher leben kann. Für ein Österreich, das jeder Frau*, jedem Kind und jedem Mensch, Hilfe und Schutz geben kann, wenn ihr oder ihm Gewalt widerfährt.

Dazu organisiert das Frauen*volksbegehren eine Aktion am 24. Jänner am Ballhausplatz in Wien. Aiko Kazuko Kurosaki und OBRA-Aktivist*innen wiederholen die künstlerische Intervention im öffentlichen Raum STAND-IN for OBRA vom 18.8.2018. Dabei sind auch die Allianz Gewaltfrei leben und der Österreichische Frauenring.

Foto © Frauen*volksbegehren

Alle Teilnehmenden der Veranstaltung erklären sich einverstanden damit, dass Fotos gemacht werden.

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OBRA-Tanzworkshops in Kooperation mit DanceAbility 2019

Die OBRA-Tanzworkshops finden diesmal in Kooperation mit DanceAbility immer montags im Albert-Schweitzer-Haus in Wien statt.

Achtung, Ortsänderung! Die beiden letzten Tanzworkshops am 4.2. und 11.2. können leider nicht im Albert-Schweitzer-Haus stattfinden.

Neue, barrierefreie Location: ZEIT!RAUM 22, Jugendtreff / RÄP, Polgarstraße 30a, 1220 Wien

Termine: 21.1. um 18:30 Uhr sowie 28.1., 4.2. und 11.2.2019, jeweils 18:00 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus, „Kapelle“ / 4.Stock, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien statt. Mit Aiko Kazuko Kurosaki, künstlerische Leitung OBR-Vienna.

Heuer proben wir eine neue Version von „Break the Chain“ mit einer künstlerischen Intervention für OBR-Vienna 2019 am 14.2.2019 und für den Internationalen Frauentag am 8.3.2019.

Alle* sind herzlichst eingeladen mitzumachen! Mit oder ohne Vorkenntnisse / mit oder ohne Behinderung! Alle Tanzworkshops sind kostenlos.
Achtung: an den letzten 3 Terminen beginnt der Workshop schon um 18 Uhr!

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25N im Kosmos + Benefiz für OBRA 2018

Sonntag, 25.11.2018, ab 13:00, Siebensterngasse 42, 1070 Wien

Am Welttag zur Beendigung der Gewalt an Frauen und zu Beginn der 16 Tage gegen Gewalt stellt das Kosmos Theater OBRA dankenswerterweise das Haus zur Verfügung!

#25N im Kosmos + Benefiz für OBRA ist eine Veranstaltung von und für OBRA – eine künstlerische Kampagne für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* in Kooperation mit Kosmos Theater und feministischen Initiativen wie: Ni Una Menos Austria, Plattform 20.000 Frauen, uvm.

 

13:00: #25N im Kosmos:
13:00 Worldcafé mit Ni Una Menos Austria
14:00 OBRA-Tanzworkshop „Break the Chain“ mit Aiko
15:00 Präsentationen, Filmscreenigs:
Ni Una Menos Austria / Susana Ojeda, Yael Svoda, Evelin Lynam und Patricia Dolak / Mujeres Melange (Work in Progress) //
Fiona Rukschcio / COMMON.PLACES
16:30 Vernetzungstreffen mit der Plattform 20.000 Frauen

18:30 Buffet – Denise Narick / Galerie Werkstatt NUU

20:00 Benefiz für OBRA
Line-Up des Abendprogramms:
Natalie Ananda Assmann, Silvia Brodi, Electric Indigo, EsRap, Gisela Heredia, Natalia Hurst, Kitana Project, Aiko Kazuko Kurosaki, Jelena Popržan, Maren Rahmann, Sophie Reyer, Uli Soyka, MELA Marie Spaemann, starsky, Yael Svoboda und OBRA-Aktivist*innen
Künstlerische Leitung: Aiko Kazuko Kurosaki

Grafik, Layout und Gestaltung der Ausstellung „OBRA – zwischen Kunst und Aktivismus“ von Petra Paul

Eintritt frei – Spenden willkommen – damit OBRA weiterarbeiten kann!

#25NimKosmos, #16TageGegenGewalt #FeministsForPeace, #WomenUnite, #FrauenPower, #zusammenHalt, #gegenGewaltAnFrauen, #OBRAustria, #OBR, #NiUnaMenosAustria, #FrauenSolidarität

25N im Kosmos auf Facebook
Benefiz für OBRA auf Facebook

starsky-Produktion zum Benefiz für OBRA 2018

Die Visualistin Julia Zdarsky (starsky) hat das Benefiz für OBRA am 25. November 2018 im Kosmos Theater  in Szene gesetzt. Das Video von der OBRA-Performance dieses Abends gibt es exklusiv hier zu sehen: Benefiz für OBRA by starsky

Performance beim Benefiz für OBRA. Foto: Sascha Osaka

STAND-IN for OBRA am 18.8. 2018 am Ballhausplatz

Am Samstag, den 18.8.2018, organisierten die OBRA-Aktivistinnen, unter der Leitung von Aiko Kazuko Kurosaki, eine künstlerische Intervention im öffentlichen Raum in Solidarität mit den gestrichenen oder gekürzten feministischen Initiativen.

Obwohl der Verein OBRA – One Billion Rising Austria Gewaltpräventionsarbeit, Sensibilisierungsarbeit und Bewusstseinsbildung über zahlreiche Workshops, Präsentationen, Vorträge, Auftritte, usw. leistet, niederschwellig an die Bevölkerung herantritt, auf eine friedvolle Art die Brücke zwischen Kunst, Aktivismus und Politik schafft, wurde heuer die Förderung vom Frauenministerium komplett gestrichen.

Auch der Antrag auf Unterstützung von OBRA beim BKA für Kunst und Kultur wurde abgelehnt, mit der Begründung, die Initiative sei zu wenig künstlerisch – obwohl zahlreiche Künstlerinnen sich an den Projekten beteiligen. Diese Art von Kunst ist aber weniger Dekoration als Intervention, und möglicherweise deswegen unerwünscht.

OBRA versteht sich als aktivistische, künstlerisch inspirierte Bewegung, die Bewusstsein schafft und sich gegen Gewalt in jeder Form stark macht. Handlungsbedarf besteht jetzt mehr denn je!

Wir sind sichtbar und wir bleiben sichtbar – wir geben nicht auf!  Zeigen wir uns weiterhin gemeinsam solidarisch!

 

Album auf Flickr

Presseaussendung (Deutsch, PDF): STAND-IN_for_OBRA_18-08-2018

press release (English, PDF): STAND-IN_for_OBRA_EN

Feministinnen gegen Kürzungen durch das Frauenministerium 2018

OBRA ist Teil einer Initiative feministischer Organisationen, die sich gegen die Förderkürzungen durch das Frauenministerium wehrt. Unter dem Motto „Frauenpolitik ist mehr als Gewaltschutz“ wenden sich die Initiatorinnen jetzt an die Öffentlichkeit:

Im Laufe des Monats Juni erhielten mehrere Einrichtungen, die feministische emanzipatorische Bildungs- und Informationsarbeit betreiben, vom Frauenministerium die Mitteilung, dass die Fördermittel für das laufende Jahr zur Gänze gestrichen oder empfindlich gekürzt werden. Der Entzug von vergleichsweise geringen Summen stellt für diese Organisationen, die ohnehin unter sehr prekären Bedingungen arbeiten, eine existenzielle Bedrohung dar.

Wie bereits berichtet, wurde der feministisch-entwicklungspolitischen Zeitschrift „Frauen*solidarität“ die Förderung des Frauenministeriums komplett gestrichen. Nun wurde bekannt, dass auch dem Verein „Frauenhetz“, der feministische Bildungs- und Kulturarbeit betreibt, die gesamte Unterstützung vom Frauenministerium abgesagt wurde. Auch dem Frauenarbeitskreis der „Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung“ (ÖBV-Via Campesina Austria), der seit fast 30 Jahren emanzipatorische Bildungsarbeit für Frauen am Land betreibt, wurde die bisherige Unterstützung von 16.000 Euro auf die Hälfte gekürzt. Der seit 1974 existierende „Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft“ (AEP), der in Innsbruck unter anderem eine Familienberatungsstelle, eine feministische Zeitschrift sowie eine öffentliche Bibliothek mit Bildungs- und Kulturarbeit betreibt, hat mit einer Kürzung der Fördermittel um 20% zu kämpfen. Von einer gänzlichen Streichung der bisherigen 5.500 Euro Förderung ist der Verein „One Billion Rising Austria“ (OBRA) betroffen. OBRA setzt sich im öffentlichen Raum für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* ein und hat dafür einige Preise erhalten.

Viele Frauenorganisationen machen sehr viel aus vergleichsweise geringen Fördersummen. Einige der genannten Organisationen sind schon jetzt stark auf ehrenamtliche Arbeit angewiesen, aber auch sie haben Kosten. „Es war bisher schon schwierig, mit so kleinen Budgets zu arbeiten. Jetzt wissen wir nicht, wie es weitergehen soll. Die Streichung vom Frauenministerium gemeinsam mit anderen Förderausfällen ist existenzbedrohend für uns“, so Aiko Kazuko Kurosaki von OBRA.

Als Grund für die Kürzungen und Streichungen werden vom Frauenministerium das begrenzte Budget und der Schwerpunkt auf Gewaltopfer genannt. Frauenministerin Bogner-Strauß gibt jedoch auch Gewaltprävention als eigenen Schwerpunkt an. Die betroffenen Fraueninitiativen argumentieren, dass sie auch im Bereich der Prävention und des Empowerment arbeiten. „Emanzipatorische Bildungs-und Öffentlichkeitsarbeit wirkt vorbeugend gegen Gewalt und Ausbeutung“, so Birge Krondorfer, politische Philosophin und Mitbegründerin der „Frauenhetz“. Gewaltschutz sei wichtig, aber es brauche auch eine aktive Politik gegen jene Strukturen, welche die Gewalt produzieren. „Wir in der ÖBV betreiben Bewusstseinsbildung für Frauen mit Blick auf „das große Ganze“. Wir setzen uns ein für ein „Gutes Leben für Alle“, beschreibt Maria Vogt, Biobäuerin im Weinviertel, ihr Engagement. Dazu gehört auch der Blick über den nationalen Tellerrand. Die ÖBV-Frauen sind über die Kleinbäuer_innenbewegung „La Via Campesina“ weltweit vernetzt. Bei der „Frauen*solidarität“ liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der internationalen Vernetzung von Fraueninitiativen und feministisch-entwicklungspolitischer Informations- und Bildungsarbeit.

In den von Kürzungen betroffenen Initiativen engagieren sich seit vielen Jahren Frauen für Frauen- und Menschenrechte, zeigen Probleme in diesen Bereichen auf und treten für alternative Lebenskonzepte ein. Mit relativ wenig öffentlichen Geldern wird so wichtige Arbeit für die Gesellschaft geleistet. Die angekündigten Kürzungen bedeuten für diese Initiativen einen existenziellen Einschnitt in ihre Arbeitsfelder oder überhaupt das Ende. Die Organisationen fordern gemeinsam von der Frauenministerin, die angekündigten Kürzungen zu überdenken und Gespräche mit den betroffenen Einrichtungen zu führen. „Wir wünschen uns ein ausgeglichenes Förderkonzept, das die begonnene Arbeit ermöglicht und wertschätzt“, so Claudia Temper, Geschäftsführerin der Frauen*solidarität.

Die oben genannten Organisationen, die sich für eine emanzipatorische Bildungs- und Informationsarbeit einsetzen, sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs von Kürzungsbetroffenen. „Wir wissen von vielen weiteren Frauenorganisationen und feministischen Projekten, die aktuell von Kürzungen des Frauenministeriums, aber auch von anderen öffentlichen Stellen betroffen sind. Manche haben bisher nur mündliche Rückmeldungen auf ihre Anträge erhalten und gehen deshalb noch nicht an die Öffentlichkeit“, so Lisa Gensluckner von AEP Innsbruck. Ende Juni hat die ehemalige Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek eine parlamentarische Anfrage an die aktuelle Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß gestellt. Laut Heinisch-Hosek wurde in den Debatten für das Doppelbudget 2018/19 nicht ausreichend geklärt, welche Vereine und Institutionen vom Frauenministerium in Zukunft unterstützt werden sollen. Außerdem ist offen, welche inhaltlichen Schwerpunkte die Frauenministerin im Jahr 2018/19 setzen wird. Weiters fehlt noch der Überblick, welche feministischen Einrichtungen in Österreich alle von Kürzungen und Streichungen betroffen sind.

Kontakte für Rückfragen an betroffene Organisationen
– Frauenarbeitskreis der Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria), österreichweit, Maria Vogt, maria.vogt@tele2.at, 0660 40 76 144, www.viacampesina.at
– Frauenhetz, Wien, birge.krondorfer@chello.at; oder Frauenhetz-Office: 01-7159888, http://frauenhetz.jetzt/
– Frauen*solidarität, Wien, 01-3174020-0, office@frauensolidaritaet.org, http://www.frauensolidaritaet.org/
– Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP, Innsbruck, office@aep.at, www.aep.at
– One Billion Rising Austria (OBRA), Wien, Aiko Kazuko Kurosaki, kazuko.kurosaki@chello.at, https://1billionrising.at/

Kontakt für Rückfragen an unterstützende Organisationen
WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven, www.wide-netzwerk.at/Tel: 01-3174031, office@wide-netzwerk.at

Weitere Informationen
Zur parlamentarischen Anfrage der Abgeordneten Gabriele Heinisch-Hosek: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/J/J_01157/index.shtml

Zur Pressemitteilung des Österreichischen Frauenrings: https://www.frauenring.at/frauenring-kritisiert-massive-kuerzungen-frauenorganisationen

ORF-Beitrag über „Existenz bedrohende“ Kürzungen von Förderungen für Frauenangelegenheiten und Gewaltschutz: http://orf.at//stories/2447324/

Projekt RED Lines – connected

Künstlerhaus 1050, Stolberggasse 26, 1050 Wien
Eröffnung: 21. Juni 2018, 19 Uhr
Dauer: 22. Juni – 14. Juli 2018

OBRA-Obfrau Aiko Kazuko Kurosaki zeigt ab 21. Juni im Rahmen des Zyklus UEBER_LEBEN im Künstlerhaus 1050 ihr Projekt RED lines – connected. Die Farbe ROT evoziert zahlreiche Assoziationen wie Liebe, Aggression, Blut oder Leidenschaft. Der FADEN zieht sich durch traditionelle und moderne Kulturen mit Bedeutungen wie Verbindung, Vernetzung, Zusammenhalt oder Schicksal. In Kombination wird dem roten Faden starker Symbolgehalt zugeschrieben. Die Lebensader, der Lebensfaden in der griechischen Mythologie oder der rote Schicksalsfaden, der nach alter japanischer Vorstellung zwei Menschen verbindet.

Eröffnet wird mit einer Performance von Aiko Kazuko Kurosaki am Donnerstag, 21. Juni, 19 Uhr. Die Ausstellung läuft von 22. Juni bis 14. Juli 2018.

Die Künstlerin selbst ist im Ausstellungszeitraum immer dienstags, donnerstags und samstags jeweils von 15 bis 18 Uhr anwesend.

Aiko Kazuko Kurosaki bei ihrer Performance von RED lines im Jahr 2017. (c) Petra Paul

OBRA unterm Regenbogen 2018

23. Wiener Regenbogenparade
Samstag, 16. Juni 2018, 14 Uhr
Wien, Burgtheater/Rathaus

Der Regenbogen als Zeichen für Frieden, Toleranz, Akzeptanz und als Projektion für unsere Träume – vom Traum einer Welt ohne Gewalt und Hass, ohne Grenzen und Krieg, wo alle Menschen gleichberechtigt miteinander existieren können in einer lebenswerten Welt.

OBRA-Aktivistinnen* werden an diesem Samstag wieder ein starkes feministisches Zeichen in Solidarität mit allen LGBTIQ-Personen setzen: Bei der 23. Regenbogenparade in Wien ziehen wir vor und rund um den HOSI-Lesben*- Truck (2. Truck, Startnummer 6) für eine Gesellschaft frei von Diskriminierung und Rollenzwängen um den Ring. Los geht es um 14 Uhr unter dem Motto „Love, Respect and Solidarity“ auf dem Ring zwischen Rathaus und Burgtheater. Der performative Moment dieser Choreografie lebt von der Partizipation möglichst vieler im Regenbogen verbundener Menschen. Bei dieser künstlerischen Performance ist die Interaktion wichtiger Bestandteil der Choreografie.

Wir bringen lange Bänder mit Regenbogenfähnchen und fünf Hula-Hoop-Reifen, um frei, frech und wild zu tanzen. Bis wir schließlich um circa 18 Uhr wieder am Rathausplatz ankommen werden.
Der Moment des Gedenkens um circa 17 Uhr setzt ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit all jenen, die wegen Krankheit oder Gewaltverbrechen heuer nicht mehr unter dem Regenbogen tanzen können.

Tänzerinnen* werden gebeten, sich um spätestens 13.45 Uhr am Startpunkt zwischen Rathausplatz und Burgtheater einzufinden.

Auch in diesem Jahr beteiligen sich OBRA-Aktivistinnen* an der Regenbogenparade. Im Bild: die OBRA-Performance bei der Parade 2017. Foto: Petra Paul.

OBRA unterstützt Kampagne #rechtehatsie 2018

OBRA unterstützt die Kampagne #rechtehatsie des österreichischen Klagsverbandes. Die Kampagne basiert auf dem Schattenbericht zur Umsetzung der internationalen Frauenrechtskonvention (CEDAW), den der Klagsverband im Namen der Zivilgesellschaft erstellt. Neben dem offiziellen Staatenbericht der Republik Österreich wird der Schatten- oder Alternativbericht vom hochkarätigen CEDAW-Komitee der Vereinten Nationen berücksichtigt. Dieses überprüft 2019 das nächste Mal, ob Österreich die Vorgaben der Frauenrechtskonvention umsetzt. Die Frauenrechtskonvention fordert von den Vertragsstaaten ein umfassendes Gleichstellungsgebot in allen Lebensbereichen.
Mit einer Vielfalt an Frauenportraits soll deutlich gemacht werden, dass Frauenrechte für alle Frauen gelten müssen und die Frauenrechtskonvention für alle Lebenssituationen eine Antwort hat. Die Vertreterinnen des Klagsverbandes zielen ausdrücklich darauf ab, auch Männer für Geschlechtergleichstellung zu sensibilisieren und mit den Inhalten der Frauenrechtskonvention vertraut zu machen.
Die Kampagne #rechtehatsie startet mit der Präsentation des aktuellen Schattenberichts bei einer Pressekonferenz im Presseclub Concordia und dauert bis zur Staatenprüfung im kommenden Jahr an.

OBRA-Obfrau Aiko Kazuko Kurosaki steht persönlich für die Kampagne #rechtehatsie ein. © Klagsverband

Eckdaten
#rechtehatsie
Pressekonferenz Do, 21. Juni 2018, 10 Uhr
Presseclub Condordia, 1010 Wien
Zur Homepage des Klagsverbandes: www.klagsverband.at

zu den waffeln! OBRA auf Guerilla Tour 2018

Wollen wir ständig getrieben sein? Oder wollen wir uns einfach mal treiben lassen? – Wollen wir ‚im Auftrag‘ handeln? Oder wollen wir Selbstbestimmung? – Folgen wir lieber (An)ordnungen? Oder haben wir den Mut, unsere Leben selbst in die Hand zu nehmen? – Wollen wir wirklich jemand sein? Oder sind wir lieber niemand?

Das Kollektiv rund um starsky projections führt am 26. Mai 2018 ab 20 Uhr im Rahmen der Guerilla Tour „zu den waffeln ! wir worten zurück !“ zu Dystopien der Macht ebenso wie zu Orten der Utopie, um solche und ähnliche Fragen aufzuwerfen. Dabei wird jede zu niemand und jede könnte niemand sein. An Orten und Nicht-Orten der Stadt Wien mischt sich dieses niemand in die öffentliche Debatte ein. Mit eindrucksvollen Projektionen von Wort-Gestalten im Namen all jener, die marginalisiert, die niemand sind. OBRA ist Projekt-Partnerin und gestaltet an mehreren Punkten performativ künstlerische Interventionen.
Die Guerilla Tour ist der Höhepunkt einer interaktiven Ausstellung im Projekt „niemand mischt sich ein“ im Künstlerhaus. Zwischen 26. April und 19. Mai stand ein Raum niemandem/allen offen, der nicht zur bloßen Konsumation von Kunst anregte, sondern zur Mitgestaltung einlud. Im Zuge dieser Ausstellung wurden die Details der nun performten Tour entworfen.

Am Samstag, 26. Mai, finden sich im Rahmen der Guerilla Tour „zu den Waffeln ! wir worten zurück !“ eindrucksvolle Projektionen überall in Wien. Foto: Sascha Osaka / © starsky projections

Antanzen!?
Wann? – Samstag, 26. Mai 2018, 20 Uhr
Wo? – Schwarzenbergplatz, 1010 Wien
Weitere Infos zu niemand: http://niemand.starsky.at/

Menschenkette für Frauen*rechte: Treffpunkt Schottenring 

Schottenring, 1010 Wien
26. Mai 2018, 14.30 Uhr

Verharmlosung von Rechtsextremismus, rassistische Politik gegen Asylsuchende, Sozialabbau, Knebelung kritischer Medien, Staatsziel Wirtschaftswachstum und Klimalügen – dafür stehen die rechtskonservative Regierung von Kurz und das System, das sie hervorgebracht hat.

Es ist Zeit, sich diesem Rückwärtstrend entgegenzustellen! Deshalb unterstützt OBRA aktiv die Menschenkette für Frauen*rechte. Organisiert von der Plattform 20000 Frauen kommen wir am Samstag, 26. Mai 2018, um 14.30 Uhr am Schottenring zusammen, um uns bis 16 Uhr zu einer Kette rund um die Wiener Innenstadt zusammenzuschließen.

Radio Orange 94.0 wird die Menschenkette mit Live-Übertragungen und Einspielungen begleiten. Geräte mit Radioempfang und Aktivboxen sind daher sehr willkommen. Auch den Song Break the Chain werden wir diesmal übers Radio einspielen, um am Schottenring spontan zu performen.

Die Menschenkette ist mehr als ein starkes feministisches Zeichen. Sie ist Zeichen der Solidarität in Zeiten der Krise von Humanismus und Rechtsstaatlichkeit. Am Ring und am Kai erwarten die Teilnehmenden ab 15.00 Uhr künstlerische Acts von Chören, Sängerinnen, Tänzerinnen und Trommlerinnen.

An acht Punkten rund um die Wiener Innenstadt werden sich die Teilnehmenden der Menschenkette für Frauen*rechte versammeln. OBRA tanzt ein kämpferisches Break the Chain am Schottenring. (c) Plattform 20000 Frauen

Zum Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/943828279075040/
Weitere Infos der Veranstalterin: http://zwanzigtausendfrauen.at/2018/02/menschenkette-fuer-frauenrechte/

OBRA tanzt für Klima-Gerechtigkeit 2018

OBRA unterstützt die Aktivist*innen von System Change not Climate Change bei der Kundgebung für Klimagerechtigkeit am Dienstag. Obwohl die von Kanzler Kurz geführte ÖVP sich dem Staatsziel Wirtschaftswachstum verschrieben hat und den Ausbau des Wiener Flughafens vorantreibt, inszeniert sie sich am 15. Mai 2018 mit dem R20 Austrian World Summit als klimabewusst: Die Regierung lädt Initiator des Summit’s Arnold Schwarzenegger und Klimasünder wie den polnischen Präsidenten Andrzej Duda in die Hofburg. Dort werden die Gäste gemeinsam versuchen, die Nicht-Einhaltung der Klimaziele zu verharmlosen.

Gegen diesen Gipfel des Schönredens mit Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und Kanzler Kurz an vorderster Front halten die Aktivist*innen von System Change not Climate Change eine Kundgebung auf dem Heldenplatz ab. Beginn ist um 17 Uhr. Komm vorbei und tanz mit uns Break the Chain!

Alle Infos auf der Homepage der Organisatorin: https://systemchange-not-climatechange.at/de/15-5-kundgebung-gegen-schwarz-blaue-klima-heuchelei/

Am 15. Mai unterstützt OBRA die Aktivist*innen von System Change not Climate Change bei der Kundgebung gegen den R20 Austrian World Summit, ein Green-Washing-Event der schwarz-blauen Regierung.

Öffentliche Generalversammlung 2018

Am Donnerstag, 10. Mai 2018, um 18 Uhr findet die jährliche Generalversammlung des Vereins One Billion Rising Austria im 7. Wiener Gemeindebezirk statt. Neben einem Resümee des vergangenen Aktionsjahres werden die Frauen des Vorstandes in ihren Ämtern bestätigt.

Vorsitzende ist Aiko Kazuko Kurosaki. Anna Rita Cedroni bleibt Kassierin und Sonja Schwartz Schriftführerin des Vereins One Billion Rising Austria.

Heidrun Schulz legt ihr Amt als stellvertretende Schriftführerin am 10. Mai nieder. Ihre Funktion übernimmt Kassierin Anna Rita Cedroni. Die zu bekleidenden Ämter Obfrau, Kassierin und Schriftführerin waren öffentlich ausgeschrieben. Bis zum Verstreichen der Frist waren keine Bewerbungen eingegangen. Daher bleibt die bewährte Vorstandschaft bestehen.

Die Versammlung ist öffentlich. Sie findet in der Zieglergasse 42/13, 1070 Wien statt.

OBRA tanzte für Flüchtlingsrechte 2018

In Solidarität mit Menschen auf der Flucht ist OBRA eine außergewöhnliche Kooperation mit dem Don Bosco Flüchtlingswerk (DBFW) eingegangen. Auf Einladung von DBFW-Geschäftsführerin Eva Kern tanzten OBRA-Aktivistinnen am 5. Mai 2018 auf dem Sportplatz eines von Don Bosco Flüchtlingswerk betriebenen Wohnhauses für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Die Performance war Teil einer von vielfältigen christlichen Gruppen initiierten Wallfahrt. Auch die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) beteiligte sich. Die Wallfahrt begann um 8 Uhr in Schwechat und führte über Oberlaa, den Islamischen Friedhof und Inzersdorf-Neustift weiter nach St.-Gabriel. Dort klang der Tag mit einem Politischen Abendgebet aus.

Die Wallfahrt Romaria fand bereits zum 9. Mal statt und ist in Anlehnung an die Landlosenwallfahrt in Brasilien konzipiert. Das brasilianische Pendant verbindet religiösen Aktivismus mit dem politischen Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung. So soll auch die Romaria in Wien „einen Appell der Menschlichkeit an die Gesellschaft und die Politik richten“, wie DBFW-Geschäftsführerin Eva Kern betont.

OBRA-Aktivistin und Vorstandsmitglied Anna Rita Cedroni beim Tanz mit den Teilnehmer*innen der Wallfahrt. Foto ©: Ghousuddin Mir / Verein AKIS

Weitere Infos über die Veranstaltung:
http://www.donbosco.at/de/2387/romaria-45010.html

Frauenring-Preis 2018 für OBRAs Engagement

OBRA-Obfrau Aiko Kazuko Kurosaki ist stolze Trägerin des Frauenring-Preises für feministisches Engagement. Die Auszeichnung wurde am Donnerstag, 26. April 2018 in der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei in der Hofburg verliehen.

Weitere Preisträgerinnen des Frauenring-Preises 2018 sind Ingrid Nikolay-Leitner von der Gleichbehandlungsanwaltschaft und Nicola Werdenigg, deren öffentliche Stellungnahme zu sexueller Gewalt im Österreichischen Skiverband (ÖSV) zur Aufarbeitung einer Reihe von Taten geführt hatte.

„Undogmatisches“ Engagement für Frauenrechte

Aiko Kazuko Kurosaki trägt den farbenfrohen Frauenring (Bild rechts) als Anerkennung für ihr „undogmatisches“ Engagement für Frauenrechte, wie Laudatorin Susanne Karr sagte.

Aiko ist Mitbegründerin von One Billion Rising Austria im Jahr 2013 und steht dem Verein seit seiner Gründung vor. Als Tänzerin vereint sie die hohen Ansprüche der Kunst mit jenen des politischen Aktivismus. Damit setzt sie das „Prinzip der Einmischung“, das Frauenring-Vorsitzende Sonja Ablinger in ihrer Laudatio herausstrich, rigoros um.

Weitere Infos:

OBRA-Aktivistin und Vorstandsmitglied Anna Rita Cedroni beim Tanz mit den Teilnehmer*innen der Wallfahrt.  Foto: © Ghousuddin Mir / Verein AKIS

Aiko Kazuko Kurosaki ist Trägerin des Frauenring-Preises 2018. Foto: © Petra Paul

OBRA tanzt am internationalen Frauentag 2018

Der 8. März 2018 ist der Internationale Frauentag. Für uns als OBRA ist es sehr wichtig, gerade jetzt, Präsenz zu zeigen.
In Wien finden 2018 zeitgleich zwei Demonstrationen statt.
Da wir in der feministischen Szene für Einigung stehen, haben wir beiden Anfragen um Beteiligung zugesagt.

Wir tanzen „Break the Chain“

ca. 17.30 Uhr am Schwedenplatz ( Höhe Eisgeschäft) – hier gilt: women only! nach 19:30 am Platz der Menschenrechte

8. März 2018 – Internationaler FrauenKampfTag!

FrauenLesbenMigrantinnenDemo 17.00 Uhr Treffpunkt Schwedenplatz

Für die Sichtbarkeit von Frauen, Lesben und Migrantinnen!
Für das Aufdecken der Mechanismen von struktureller Unterdrückung von Frauen und und der Auswirkungen der Gewalt gegen Frauen!
Für internationale Solidarität!
Für den Kampf für ein freies, selbstbestimmtes Leben –
gemeinsam mit all den kämpfenden Frauen überall auf der Welt!
Für Frauenbefreiung und eine befreite Gesellschaft!

Packt Lärm-, Krawall- oder Musikinstrumente ein und kommt mit Mut, Wut und Entschlossenheit!

Unser Aufruf auf facebook: https://www.facebook.com/events/2047034065507981/permalink/2053771674834220

Demo – Internationaler Feministischer Kampftag

Wie schon letztes Jahr organisiert take back the streets wieder eine 8. März-Demo.take back the streets ist eine feministische Gruppe bestehend aus Einzelpersonen mit vielfältigen Hintergründen und Motivationen. Im Rahmen des internationalen feministischen Kampftages wird auf die Straße gegangen um für ein gutes Leben für alle zu kämpfen.

Beginn: 17.00 Uhr Route: Christian-Broda-Platz über Mariahilferstraße zum Platz der Menschenrechte

Geplant sind folgende Blöcke (Änderungen vorbehalten):
– linksradikaler FLI*NT Block (FrauenLesbenInter*NichtbinärTrans)
– Sexarbeiter_innen Block (open-for-all-gender-Block)
– Rollerderby & Bike Block (FLI*NT)
– Alleinerzieher_innen Block (open-for-all-gender-Block)

Weitere Infos:

OBRA-Auftaktveranstaltung im NUU 2018

Der Auftakt zu One Billion Rising Vienna 2018 findet am 13. Februar 2018 in der Galerie Werkstatt NUU statt. Start ist um 18.00 Uhr mit dem finalen OBRA-Tanzworkshop zu Break the Chain, ebenfalls in den Räumlichkeiten des NUU.

Ab 19.00 Uhr wird es feierlich: Die Ausstellung ‚Frauen-Bilder aus Afghanistan‘ wird eröffnet. Malerin ist die 22 Jahre junge Elham TAJIK aus Afghanistan. Sie malt mit Öl auf Leinwand vorwiegend feminine Motive, thematisiert in ihren Bildern häufig Gewalt.

Als Künstlerin ohne einschlägige Ausbildung beeindruckt sie durch ein offensichtliches Naturtalent, das die Mutter eines zweijährigen Sohnes in ihren wenigen Pausen auslebt.

Das vorliegende Bild ‚Ein Traum von Freiheit‘ zeigt keinen Tanz, sondern die Verbrennung einer jungen Frau. Inspiriert wurde dieses Bild durch die grausame Ermordung der Studentin Farkhonda in den Straßen Kabuls. Sie musste sterben, weil 49 Täter glaubten, sie habe einen Koran verbrannt. Nach ihrem Tod stellte sich dieser Vorwurf als Missverständnis heraus.

Ein top-aktuelles und brennendes Thema also, dem sich bei der OBRA-Auftaktveranstaltung dialogisch angenähert wird.

18.00 / 19.00 Uhr in der Galerie Werkstatt NUU, Wilhelm-Exner-Gasse 15, 1090 Wien.

Im Anschluss findet dort als OBRA-Auftaktveranstaltung die Vernissage der Ausstellung ‚Frauen-Bilder aus Afghanistan‘ mit Bildern der jungen afghanischen Malerin Elham Tajik statt.

Zum Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/1660546817322602/
Zum Facebook-Event der Galerie Werkstatt NUU: https://www.facebook.com/events/571728173177606/?event_time_id=571728179844272

OBRA beim Tag gegen FGM (06.2.2018)

Am 6. Februar, dem Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, unterstützt One Billion Rising Austria die internationalen Aktivistinnen bei ihrer Demonstration gegen dieses Verbrechen an Frauen.

Wir treffen uns um 16.00 Uhr am Christian-Broda-Platz (U3/U6 Westbahnhof) und eröffnen die Demonstration mit einem überzeugten ‚Break the Chain‘. Denn weibliche Genitalverstümmelung (FGM) bedeutet einen gezielten Angriff auf das Recht auf Unversehrtheit von Frauen* und Mädchen*.

In Somalia, dem Land mit der weltweit höchsten Rate von weiblicher Genitalverstümmelung sind 98 % der Mädchen und Frauen zwischen 15 und 49 Jahren genitalverstümmelt. Nicht allein der Eingriff selbst ist lebensbedrohlich, weil er meist unter völlig unhygienischen Bedingungen durchgeführt wird, auch bedeutet die Verstümmelung eine oft lebenslange Schädigung der Gesundheit. Außerdem richtet sich diese grausame Praxis gezielt gegen eine lustvolle Weiblichkeit.

Durch weibliche Genitalverstümmelung (English: Female Genital Mutilation, FGM) oder weibliche Genitalbeschneidung (English: Female Genital Cutting, FGC) werden die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane vollständig entfernt oder massiv beschädigt.
One Billion Rising Austria sagt: No tolerance to FGM! – Kommt am 6. Februar 2018 um 16.00 Uhr zum Christian-Broda-Platz und fahrt um circa 17.00 Uhr mit uns gemeinsam zum Caritas Haus Miriam in der Schopenhauerstr. 10, 1180 Wien.

Zum Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/1329071547197674/

OBRA-Tanzworkshops bei der ÖH ak.bild 2018

One Billion Rising Tanzworkshops Wien: Die OBRA-Tanzworkshops finden in Kooperation mit der Österreichischen Hochschüler*innenschaft (ÖH) der Akademie der bildenden Künste Wien in der Augasse 2-6, 1090 Wien statt.
OBRA bietet im Jänner und im Februar kostenlose Tanzworkshops in Wien an.

Hier lernst du die Choreografie von ‚Break the Chain‘, dem offiziellen Tanz der Kampagne, der weltweit getanzt wird. Unterrichten wird die Künstlerische Leitung Aiko Kazuko Kurosaki.
Jede und jeder kann mitmachen! Und natürlich sind unsere Kurse gratis!

Tanzworkshop-Termine im Jänner 2018

Di., 9. 1., 18.00 bis 19.30 Uhr
Do., 11. 1., 18.00 bis 19.30 Uhr
Mo., 15. 1., 18.00 bis 19.30 Uhr
Fr., 19. 1., 18.00 bis 19.30 Uhr
Di., 23. 1., 18.00 bis 19.30 Uhr
Do., 25. 1., 18.00 bis 19.30 Uhr
Mo., 29. 1., 18.00 bis 19.30 Uhr

Tanzworkshop-Termine im Februar 2018

Do., 1. 2., 18.00 bis 19.30 Uhr
Mo., 12. 2., 18.00 bis 19.30 Uhr

OBRA-Spezialworkshop in den Semesterferien

Mo. 5. 2. bis Fr. 9.2. jeweils 18.00 bis 20.00 Uhr

 

OBRA-Tanzworkshops im Dschungel Wien 2018

In Kooperation mit dem Dschungel Wien bietet OBRA eine kostenlose Wildwerkstatt an. Hier wird ‚Break the Chain‘ spiegelverkehrt getanzt.
Dieser Workshop steht allen Interessierten offen, ist aber vorwiegend für diejenigen gedacht, die mit der Künstlerischen Leitung Aiko Kazuko Kurosaki Gruppen anführen wollen.
Termin für die Wildwerkstatt Dschungel Wien (Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Mo., 22. 1. 2018, 17:30 – 19:30

Zudem gibt es im Dschungel Wien Tanzworkshops, die sich speziell an Schulklassen richten. Diese Gratis-Angebote finden jeweils im Anschluss an die Schulvorstellungen des Theaterstücks ‚Blutsschwestern‘ statt – und zwar an folgenden Terminen:

Di., 16. 1. 2018, 12:00 – 13:00
Mi., 17. 1. 2018, 12:00 – 13:00
Do., 18. 1. 2018, 12:00 – 13:00

OBRA: Bildungsauftrag an Schulen 2018

Seit August 2017 sind vor allem Schulleiter*innen und Lehrer*innen aufgerufen, im Sinne von One Billion Rising selbst die Initiative zu ergreifen. Durch einen Erlass des österreichischen Bundesministeriums für Bildung (BMB) wird auf „verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten für Schulen an der Kampagne“ hingewiesen. Die Projektleiterinnen von OBRA bieten dazu nicht nur die klassischen Tanzworkshops an, die auf Wunsch spiegelverkehrt für Lehrpersonal unterrichtet werden. Sie verweisen auch auf vielfältige Möglichkeiten, unmittelbar im Unterricht für das Thema „Gewalt an Frauen* und Mädchen*“ zu sensibilisieren. Insbesondere im geschichtsträchtigen Jubiläumsjahr 2018 bietet sich dafür der Geschichtsunterricht an, der im Zuge der Analyse der Einführung des Frauenwahlrechts in Österreich 1918 das Thema geschlechtsspezifischer Rollenbilder und deren Entwicklung in den vergangenen 100 Jahren beleuchten kann.

Erlass v. Bildungsministerium 2017_f. OBR 2018_ BMB-15.510_0022-I_10_2017 – OBRA

OBRA – Call for Participation 2018!

„Tanze für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen*!

One Billion Rising ist eine globale Kampagne, eine getanzte Kundgebung für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* – One Billion Rising Vienna 2018 ist die künstlerische Kundgebung in Wien.

2018 ist nicht nur ein Jahr mit Symbolkraft für uns Frauen* in Österreich, weil wir 100 Jahre Frauen*Wahlrecht feiern, sondern es ist auch entscheidend: Das Frauen*volksbegehren 2.0 soll 2018 stattfinden. Daher lautet das Motto für OBR-Vienna 2018: ALLE STIMMEN FÜR FRAUEN*!

Der Backlash an Frauen*rechten in vielen Ländern Europas, wie jetzt auch in Österreich angekündigt, ist empörend – umso wichtiger ist es gerade jetzt aufzustehen! Daher wollen wir in Wien ein ganz deutliches Zeichen setzen. Am 14. Februar wollen wir heuer Hunderte, ja Tausende sein, die sich flashmobartig tanzend die Straßen Wiens erobern!

Als künstlerische Leiterin von OBRA, Tänzerin und Choreografin ist es mir ein besonderes Anliegen, dass das Herzstück dieser Kampagne, die Choreografie zu ‚Break the Chain‘, von möglichst vielen Menschen getanzt wird und ein eindrucksvolles Bild einer großen Synchronbewegung die Straße füllt. Dafür biete ich, beginnend mit 9.1. 2018, zahlreiche kostenlose OBRA-Tanzworkshops an. Alle sind willkommen, auch ohne tänzerische Vorkenntnisse. Ich freue mich auf das Tanzen mit euch!“

Aiko Kazuko Kurosaki
Tänzerin, Choreografin, Performerin, Aktivistin,
Obfrau und künstlerische Leitung von OBRA

Unsere Termine findest du hier…
OBRA-Tanzworkshops bei der ÖH ak.bild. 
OBRA-Tanzworkshops im Dschungel Wien.
OBRA-Tanzworkshop in der Galerie Werkstatt NUU. 

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 2017

OBRA kooperiert und tanzt bei der FrauenLesben Kundgebung: Pflichttermin am 25. November 2017, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: FrauenLesben Kundgebung um 17 Uhr am Wiener Stephansplatz.

Feministische Aktionen mahnen am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, das Selbstbestimmungsrecht aller Frauen ein.

Den Höhepunkt der Aktionen am Nachmittag – wie einer Lesung, einem Stadtspaziergang und vielfältigen Flashmobs – bildet die FrauenLesben Kundgebung ab 17 Uhr am Wiener Stephansplatz. Hier werden auch alle Flashmobs der Tagesaktionen nochmal zu sehen sein.

OBRA ist Kooperationspartnerin: Wir tanzen die künstlerischen Interventionen der Linie U4 nochmals bei der Kundgebung am Stephansplatz UND wir legen noch eine Performance von Break the Chain oben drauf!

Die Kundgebung richtet sich gegen eine Welt, in der sexuelle Belästigung, Missbrauch und Marginalisierung Alltag sind und in der Feminizid verharmlost wird. Sie steht für eine Welt, die Frauen ein selbstbestimmtes Leben und freie Entfaltungsmöglichkeiten zugesteht!

Der vollständige Aufruf zur Kundgebung lässt sich auf no-racism.net nachlesen.

OBRA kooperiert und tanzt: Mehrere Flashmobs in Wien gegen Feminizid! Feministische Aktionen mahnen am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, das Selbstbestimmungsrecht aller Frauen ein. Gewalt an Frauen geht uns alle an! Deswegen sorgen wir am 25. November 2017, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, an vielen öffentlichen Orten für Sichtbarkeit: Mit Flashmobs erheben wir unsere Stimmen gegen Feminizide, die überall auf der Welt begangen werden. OBRA ist Teil dieses Sensibilisierungsprojekts und tanzt an der Linie U4 im 10-Minuten-Takt künstlerische Interventionen: 12:00 Uhr Schwedenplatz / 12:10 Uhr Wien Mitte / 12:20 Uhr Karlsplatz / 12:30 Uhr Kettenbrückengasse / 12:40 Uhr Pilgramgasse

Außerdem lohnt es sich, an folgenden Orten vorbeizuschauen: Schottentor – Intervention von Ni Una Menos / Christian-Broda-Platz – Avesta, Kurdische Frauen / Mariahilfer Straße / Neubaugasse – SLP / Kagran / U1 – Wendo-Frauen / Linie U6 – Frauen des FZ

Weitere Flashmobs werden folgen! Viel Spaß beim Flashmob-Surfen! Wir sehen uns an der Linie U4.

Bilder aus Afghanistan 2017

OBRA kooperiert & tanzt am Freitag den 24. November 2017 bei der Vernissage „Frauen – Bilder aus Afghanistan“
Am Freitag den 24. November 2017 tanzen wir bei der Vernissage „Frauen – Bilder aus Afghanistan“, der Eröffnung einer Ausstellung zur Auseinandersetzung mit Formen von Gewalt an Frauen.

Die 22-jährige Malerin Elham Tajik kommt aus Afghanistan. Mit Öl auf Leinwand porträtiert sie unerschrocken die vielen Formen von Gewalt, die Frauen weltweit erleben. Wie OBRA selbst verknüpft diese Ausstellung Kunst und Aktivismus, indem sie auf die Missstände – auch der österreichischen Gesellschaft – aufmerksam macht. OBRA-Aktivistinnen tanzen aus Solidarität mit diesem Kunstprojekt.

WAS? OBRA Tanzperformance
WO? AKIS Beratungs- und Integrationszentrum, Capistrangasse 10, 1060 Wien
WANN? 24. November 2017, 18.00 Uhr

Ausstellungsdauer:
25. und 26. November 2017, jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr
27. bis 30. November 2017, jeweils von 09.00 bis 17.00 Uhr

OBRA bei Klima schützen – Leben retten! 2017

OBRA kooperiert und tanzt: Demonstration Klima schützen – Leben retten! Samstag, 11.11.2017, 14.00 Museumsquartier
Wir haben viele Pläne für die nahe Zukunft – wie das Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich 2018. Doch in einer Sache gibt es keinen Plan B: Klimawandel.
Am Samstag, 11. November 2017, gehen wir gemeinsam mit den Klimaschützer*innen von System Change not Climate Change unter dem Motto „Klima schützen – Leben retten!“ auf die Straße. Wir starten um 14 Uhr am Wiener Museumsquartier, um den Funktioniär*innen, die gerade in Bonn die 23. UN-Klimakonferenz abhalten, zu zeigen, dass unsere Umwelt und unsere Gesundheit keine (ver-)käuflichen Güter sind.
Aus diesem Grund treten die Aktivist*innen von System Change not Climate Change seit Jahren für eine radikale Kehrtwende in der Umweltpolitik ein. Ebenfalls seit Langem unterstützt OBRA diese unerlässlichen Bestrebungen. Wir tanzen bei der Demonstration Klima schützen – Leben retten! am 11. November um 16 Uhr Break the Chain. – Zeig dich solidarisch! Auf die Straße am 11. November! Gemeinsam holen wir uns das Recht auf unseren Lebensraum zurück!

Zum Facebook-Event von System Change not Climate Change: https://www.facebook.com/events/2025181324377905/

Tanz: Aashray Flowers am Yppenplatz 2017

OBRA empfiehlt: Tanzperfomance „Aashray Flowers“ am 3. November 2017, 19.30 am Yppenplatz

Am Freitag den 3. November 2017 präsentieren Tänzerinnen im Theater am Markt (Yppenplatz, 1160 Wien) klassische Tänze Indiens aufgefrischt durch Bollywood-Performances, Tanz und Akrobatik.
Die Performance unter dem Titel Aashray Flowers zeigt einen bunten Strauß aus Indiens kultureller Vielfalt, ist aber gleichzeitig ein Mahnmal ihres erschütternden Hintergrunds.

Die Tänzerinnen sind Gesandte des Projekts STOP (Stop Trafficking and Oppression of Children & Women). Die Nichtregierungsorganisation kämpft in Indien gegen Zwangsprostitution und Mädchenhandel. Dabei macht die NGO nicht bei der schlichten Befreiung aus menschenunwürdigen Situationen Halt, sie unterstützt auch den weiteren Werdegang von Mädchen und jungen Frauen und hilft bei der Wieder-Eingliederung in die Familie.

OBRA erklärt sich mit dem Projekt solidarisch und empfiehlt die Tanzperfomance:

WAS? Tanzperfomance der Aashray Flowers
WANN? Freitag, 3. November 2017, Einlass: 19.30 Uhr (Ende circa 21.00 Uhr)
WO? Theater am Markt, Yppenplatz, 1160 Wien

Schüler*innen tanzen Break the Chain 2017

OBRA veranstaltet: Tanzworkshop mit den Schüler*innen der BFW Wörgl


Unsere Obfrau Aiko Kazuko Kurosaki reist derzeit durchs Land, um mit Schüler*innen Tanzworkshops zu absolvieren.

Am 24. und 25. Oktober 2017 tanzt sie Break the Chain mit 278 Schüler*innen der BFW in Wörgl.

Die Schülerinnen der BFW Wörgl haben selbst die Initiative ergriffen und OBRA zu sich eingeladen. © Aiko Kazuko Kurosaki

OBRA am Kongress polnischer Frauen 2017

OBRA tanzt am 21. Oktober 2017 um 10.00 BREAK THE CHAIN zusammen mit dem Kongress polnischer Frauen in Österreich

Solidarität ist transnational, das beweisen am 21. Oktober 2017 bereits zum dritten Mal die Organisatorinnen des Kongresses polnischer Frauen in Österreich. Sie eröffnen um 10.00 Uhr ihre eine offene Versammlung im ega – Frauenkommunikations- und Kulturzentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien mit bekannten internationalen Gästen und vielen spannenden Workshops.

WAS? OBRA tanzt Break the Chain am Kongresses polnischer Frauen
WANN? 21. Oktober 2017, 10.00
WO? ega – Frauenkommunikations- und Kulturzentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

OBRA ist stolz, ein Teil dieses wichtigen Diskurses zu sein! Wir tanzen „Break the Chain“ um 10:00 Uhr beim Kongress polnischer Frauen und laden zum Zusehen und Mitmachen ein!

OBRA tanzt beim Friedenstag im WUK 2017

OBRA tanzt am Montag, 23. Oktober 2017, ab 17.30 Uhr beim Friedenstag im WUK

Unter dem Motto Frauen tanzen für den Frieden gibt es am Montag, 23. Oktober, ab 17.30 Uhr einen bunten Reigen rund ums WUK (Währingerstraße 59, Wien 9). Anlass ist der alljährliche Friedenstag, der im WUK vielfältig gefeiert wird. Begleitet wird das Fest der Frauen von Kitana mit ihrem Didgeridoo. Und weil OBRA hier mit der Plattform 20000 Frauen kooperiert, gibt es zum Abschluss selbstverständlich eine Performance von Break the Chain.

Förderpreis der Freien Szene Wiens 2017

OBRA ist stolze Gewinnerin des Förderpreises der Freien Szene Wiens 2017!

Das besondere Merkmal dieser Auszeichnung ist, dass Mitglieder der IG-Kultur und Einreichende selbst über ihre Vergabe entscheiden. Die Künstler*innen würdigen damit den Einsatz für Kunst und politischen Aktivismus gleichermaßen, für den OBRA steht.
Neben OBRA haben auch der Wiener Beschwerdechor unter Oliver Hangl und Stefan Foidl den Förderpreis und Helmut Seethaler den Preis der Freien Szene Wiens erhalten.

Aiko Kazuko Kurosaki (links, OBRA Obfrau) und Anna Rita Cedroni (rechts, OBRA Vorstandsmitglied) bei der Preisverleihung. © IG Kultur